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Fosamax, Bonviva... können Knochenbrüche verursachen

Biphosphonate (Fosamax, Bonoviva u.a.) werden seit Jahren eingesetzt bei Osteoporose. Die Erfahrung zeigt nun, dass bei Langzeitanwendung das Risiko für spontane Knochenbrüche erhöht ist. . Dabei handelt es sich meist um Brüche, welche im Stehen ohne äusseren Einfluss oder nach kleineren Verletzungen auftreten. Mehrere Patienten berichteten über vorherige Schmerzen an der betroffenen Stelle in den Wochen oder Monaten vor dem Bruch.

Das erhöhte Risiko beruht vermutlich auf einem verminderten Knochenumbau durch die Einnahme der Bisphosphonaten.
Aus Fallberichten geht zudem hervor, dass die gleichzeitige Behandlung mit Östrogenen (zum Beispiel in Medikamenten wegen Wechseljahrbeschwerden), Korikosteroiden (Kortison) und Protonenpumpenhemmer (Antra, Nexium, Agopton, Omeprazol,) die Wahrscheinlichkeit von Knochenbrüchen im Zusammenhang mit Biphosphonaten noch erhöhen. Die kombinierte Verordnung sollte deshalb nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Patientinnen, bei denen Knochen ohne erkennbaren äusserlichen Einfluss brachen und in den vergangenen zehn Jahren mit Biphosphonaten behandelt wurden, werden aufgefordert, uns ihre Erfahrung zu melden. <I/>

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